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Desert Module – eine Entwicklung mit Potenzial

Desert Module

Warum ein Wüstenmodul?

Solarenergie wird heute weltweit erzeugt. Doch gerade in den Regionen, in denen die Sonne die meiste Kraft besitzt sind Module oft besonderen Belastungen ausgesetzt. Extreme Temperaturen und Temperaturschwankungen, hohe Luftfeuchtigkeit, starke Winde, Sandstürme. Viellfach ist hier auch ein Offgrid-Einsatz erforderlich. J.v.G. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Modultechnologien zu entwickeln, die genau an diese extremen Bedingungen angepasst sind. Die „Wüstenmodultechnologie“ erzielt durch den so genannten High power temperature process eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber vergleichbaren Modulen.

Generelle Vorteile der J.v.G. Desert Technologie

  • Hochtemperatur bis 125 °C Dauer, 145 °C peak
  • lange Lebensdauer: bis zu 75 Jahre, garantiert 45 Jahre
  • 100 % recylingfähig
  • höhere Ausbeute (yield)
  • aktuell bereits 5 % mehr Leistung als herkömmliche Module
  • PID-Freiheit

 

PID: Potentialinduzierte Degradation steht für die spannungsbedingte Leistungsdegradation bei kristallinen Photovoltaik-Modulen, hervorgerufen durch sogenannte Leckströme. Bei hohen Systemspannungen im Bereich von 1000 Volt kann es zu Leckströmen im Modul kommen, d.h. es fließen Ladungsträger durch das Einbettungsmaterial und die Rückseitenfolie. Dadurch kann es zu elektro- chemischer Korrosion und damit zu einem Leistungsverlust des Moduls kommen. Der Effekt tritt besonders bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchte auf (siehe Diagramm rechts); er kann Leistungsverluste von bis zu 80 % verursachen.
 

Leckstrom im Modul in Abhängigkeit von Temperatur und Feuchtigkeit