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Solar-Fabrik in Nigeria

Solar-Fabrik in Nigeria 24.06.2013 - Hochmoderne Solartechnologie statt schwarzem Gold: Warum Sonnenenergie für Nigeria in Zukunft ein Segen sein könnte

Freystadt, Oberpfalz – Solarfabriken „made“ by J.v.G. Thoma findet man mittlerweile rund um den Globus. J.v.G. Thoma meldet nun die einen weiteren erfolgreichen Vertragsabschluss der ersten kompletten Fabrik mit Desert Prozess in Nigeria. Sie „bringt“ 10 MW und ist bereits zum Kunden unterwegs. Die Installation dort ist für Juni/Juli 2013 getaktet.

In der neuen Anlage wird künftig aber nicht nur Desert-Technologie gefertigt, sondern auch die führenden Hybrid Module. Und das auf Basis der neuen 2-mm-Technologie. Die Hybrid-Module von J.v.G. wurden 2013 zum Patent angemeldet. Sie werden über mehrere ZIM-Projekte (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) gefördert.

Was Glas-Glas-Glas Module auszeichnet
Diese Module sind robuster als herkömmliche Module, denn sie sind auf der Rückseite nicht mit einer Folie, sondern mit einer etwa zwei Millimeter dicken Glasschicht bedeckt. Damit sind sie sowohl von vorne als auch von hinten optimal geschützt.

Hybridmodule: leistungsfähige Doppeldecker
Darunter versteht man Module, die auf der Rückseite einen thermischen Kollektor besitzen. So kann direkt Warmwasser erzeugt werden oder ein Erdwärmetauscher eingebunden werden.

Warum das Erdöl Nigeria arm macht
Wenn ein Geräusch für das Land typisch ist, dann ist es das Summen der Generatoren, die Lärm machen und die Luft verpesten. Ohne sie geht es aber nicht, denn die Stromversorgung ist katastrophal. Manchmal fällt der Strom nicht nur für Stunden, sondern für Tage oder Wochen aus. Nigeria besitzt aber auch große Erdölvorkommen. Diese haben aber in den vergangenen Jahrzehnten mehr Elend als Wohlstand erzeugt. Durch die Erdölförderung sind schwerste Umweltschäden entstanden, Wasser, Luft und Boden sind verseucht. Durch Explosionen sind schon viele getötet worden. Im Jahr 2010 kam es zu einem Leck in einer Pipe- line: 3.000 Barrel Öl liefen aus und zerstörten einen der größten Mangrovenwälder der Erde. Das Öl ist auch der Grund, warum sich lange Zeit niemand mehr Gedanken über alternative Energien gemacht hat, meinen viele. Strom sparen? Das kommt vielen auch (noch) nicht in den Sinn.

Solarenergie für Nigeria - eine Alternative?
Bei 300 Sonnentagen im Jahr sind die Ausgangsbedingungen für Solarenergie hervorragend – sofern sie wie die Desert Module von J.v.G. Thoma die hohen Temperaturen überstehen. Solarenenergie wird staatlich zwar nicht gefördert, aber zumindest diskutiert. Ehrgeiziges Ziel der Regierung, die auch über Atomkraft nachdenkt: In 30 Jahren sollen 50 Prozent der Energie durch erneuerbare Quellen geliefert werden.

Mehr Informationen über unsere Solar-Fabriken:
www.jvg-thoma.de/de/photovoltaik/schluesselfertige-anlagen/produktpalette/


solar-fabrik-in-nigeria.pdf herunterladen

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